Petition

Jedermann hat die Möglichkeit, Bitten oder Beschwerden an den Deutschen Bundestag zu richten.

Alternative Energiequellen – Änderung der Ausnahmereglung des Privilegierten Bauverfahren gemäß § 35 BauGB vom 12.02.2014

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2014/_02/_12/
Petition_49690.nc.html

2 Antworten auf Petition

  1. Detlef Arnold Brehm sagt:

    Sind Sonne und Wind wirklich kostenlose Energielieferanten ???

    Die Sonne scheint zwar kostenlos für uns und der Wind lässt sich auch nicht bezahlen wenn er weht. Doch auch Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran kosten nichts, solange sie ungenutzt in der Erde liegen.
    Kosten entstehen immer erst dann, wenn eine Energieart genutzt, also in Strom, Fernwärme, Heizenergie oder Treibstoff umgewandelt werden soll. Dies gilt für die fossilen (Kohle, Öl, Gas) wie für die nuklearen (Uran, Thorium, Plutonium) als auch für die regenerativen (Solarstrahlung, Windkraft, Erdwärme, Biomasse, Wasserkraft) Energien gleichermaßen.

    Entscheidend für einen Vergleich ist stets nur der Gesamtaufwand, will sagen – wie viel die bedarfsgerecht bereitgestellte Kilowattstunde (kWh) am Ende kostet. Das hängt ab einerseits von…
    den Kosten für die Errichtung und den Abriss der Anlage zur Energiegewinnung
    den Kosten für Betrieb und Unterhaltung der Anlage, bes. auch den Personalkosten
    den Kosten für den Brennstoff und die Entsorgung der Abfälle, und andererseits
    der Anzahl der kWh, die während der Lebensdauer der Anlage erzeugt bzw. bedarfsgerecht bereitgestellt werden.
    Die Nutzung von Sonne und Wind verursacht keine Kosten für den Brennstoff
    verursacht nur geringe Kosten für Betrieb und Unterhaltung
    verursacht sehr hohe Kosten für die Errichtung der Anlage (im Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit/Kapazität), aber nur geringe Kosten für den Abriss der Anlage.
    Die entsprechenden Anlagen erzeugen aber nur verhältnismäßig wenige kWh, und diese auch immer nur dann, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht.

    Kohlekraftwerke (als Beispiel für die fossilen Wärme-Kraftwerke) haben demgegenüber hohe Kosten für den Brennstoff, ebenfalls hohe Kosten für Betrieb und Unterhaltung
    mittlere Kosten für die Errichtung und den Abriss der Anlage (bezogen wiederum auf die Leistungsfähigkeit).
    Mit ihnen kann jährlich eine große Anzahl von kWh erzeugt werden. Ihre Lebensdauer ist zudem länger als die von Solar- und Windanlagen…

    Fazit?

    Dass Sonne und Wind „kostenlos“ seien, behaupten nur wenig sachkundige Enthusiasten dieser Energiearten und Firmen, die an dem Verkauf und der Installation der entsprechenden Anlagen verdienen.
    Solarstrom ist derzeit gut zwanzigmal so teuer und Windstrom ist derzeit – je nach Standort und Anlagengröße – zwei- bis viermal so teuer wie Strom aus Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken. Man darf sich dabei nicht täuschen lassen von dem Strompreis für Haushaltskunden, der bei etwa 18 Cents liegt. Denn dieser enthält neben den Kosten der Stromerzeugung insbesondere auch die Netzkosten (etwa 7 Cents je kWh) und die öffentlichen Abgaben und Quersubventionen für regenerative Energien (ebenfalls etwa 7 Cents je kWh). Der Einsatz von Solar- und Windanlagen erspart klimaschädlichen Brennstoff (Kohle, Öl), aber kaum konventionelle Kraftwerks-Kapazität. Solarstrom aus Fotovoltaik-Anlagen ist überdies die bei weitem teuerste Möglichkeit, den Ausstoß von Kohlendioxid zu vermeiden.

    Die Erzeugung von Solar- und Windstrom wird deshalb auch seit vielen Jahren massiv – mit mehreren Milliarden Euro jährlich – subventioniert, und zwar mit steigender Tendenz. Wären Solar- und Windenergie kostenlos, wären diese Subventionen nicht notwendig.

    MfG,

    Detlef A. Brehm

    Nach Fakten und Analysen von:

    Joachim Grawe
    (Joachim.Grawe@energie-fakten.de)

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